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1. Es lebt in dulci jubilo |
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in Grönland einst ein Eskimo, |
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der liebt voll Liebeslust und leid |
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die allerschönste Eskimaid |
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und nennt im Garten sie und Haus |
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bald Eskimiez, bald Eskimaus. |
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2. Im wunderschönen Eskimai |
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spazieren gingen froh die zwei, |
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geschminkt die Wangen purpurrot, |
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wies mit sich bringt die Eskimod, |
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und setzen sich ganz sorgenlos |
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ins wunderweiche Eskimoos. |
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3. Still funkelte am Horizont |
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der silberklare Eskimond. |
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Da schlich herbei aus dichtem Rohr |
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Othello, Grönlands Eskimohr, |
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in schwarzer Hand hielt fest den Dolch |
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der eifersücht`ge Eskimolch. |
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4. Und stach zwei, dreimal zu voll Wut |
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in frevelhaftem Eskimut. |
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Vom Dolch getroffen, sanken beid, |
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sank Eskimo und Eskimaid. |
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Da rannt im Sprunge des Galopps |
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herbei der treue Eskimops. |
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5. Und biß mit seinen Zähnen stark |
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den Mörder bis ins Eskimark, |
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der bald zerfleischt vom Eskihund |
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für immer schloß den Eskimund. |
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So ward, das ist der Schlußakkord, |
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gerächt der blutge Eskimord. |
Worte: Fliegende Blätter
Weise: "Steh ich in finstrer Mitternacht"
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