Wem Gott will rechte Gunst erweisen
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1. Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
den schickt er in die weite Welt;
dem will er seine Wunder weisen
in Berg und Tal und Strom und Feld.

2. Die Bächlein von den Bergen springen,
die Lerchen jubeln hoch vor Lust;
wie sollt ich nicht mit ihnen singen
aus voller Kehl und frischer Brust ?

3. Den lieben Gott laß´ ich nur walten,
der Bächlein, Berge, Wald und Feld
und Erd´ und Himmel will erhalten,
hat auch mein Sach´ auf´s best bestellt.

Worte: Joseph v. Eichendorff 1822,
Weise: Fr.Theodor Fröhlich 1853