Fruehlingsfest_2007  
Frühlingsfest im Freiligrath-Heim
am 9. Mai 2007

von Heinz Porath

fotografiert haben Lilo
und Bernd


Zu unserem großen Bedauern;
es regnet in heftigen Schauern.
Da bleibt keine Wahl;
wir feiern das Frühlingsfest
im Speisesaal.

Frühlingsfest 2007 _ 1

In Vertretung des im Urlaub
befindlichen Heimleiters
begrüßt unser Küchenchef,
Herr Klingfeld,
um 15:00 Uhr die zahlreich
erschienenen Bewohner und Gäste.

Nach der Begrüßungsrede,
so war es vereinbart gewesen,
habe ich (der Verfasser)
meine Verse über
„Gedanken zum Frühjahr“
vorgelesen.

Heinz Porath

Flinke Helferinnen sorgen für Kaffee
und verschiedene Sorten Kuchen;
u.a. sind dabei
Kringel vom Mai.

Doch es gibt noch mehr.
Jeder kann empfangen
Bowle aus Erdbeer.
Der Genießer sich die Lippen leckt,
denn der Küchenchef
hat sie persönlich abgeschmeckt.

Frau von Münchhausen und
Frau Rademacher
bringen uns mit schönem Akkordeonspiel
bei ihrem Auftritt
einen großen Strauß
beliebter Frühlingsmelodien mit.

Frühlingsfest 2007 _ 2

Große Überraschung!
Ein Raunen mit „Ah“ und „Oh“
geht durch den Raum.
Bei einem Blick durchs Fenster:
Vor dem Haus steht ein großer Maibaum.

Frühlingsfest 2007 _ 3

Drei Damen von der Heimleitung
haben ihn so zünftig mit Kranz
und Schleifen geputzt.
Hausmeister Benjamin
hat die Zeit zwischen zwei Regenschauern
zum Aufstellen genutzt.

Jetzt muß es sein!
Herr Hanke-Lindow, unser show-master Jörg,
springt mit seiner Gitarre ein.
Jörg musiziert, wir singen;
bis die fleißigen Helferinnen gegen 18:00 Uhr
das Abendessen bringen.

Frühlingsfest 2007 _ 4

Es gibt Lauch- und Gulaschsuppe.
Köstlich!
Die Küche hat wieder gut vorgesorgt.
Ob Frau, ob Mann:
Jeder konnt' essen, soviel er kann.

18:00 Uhr. Das Frühlingsfest ist aus.
Alle begeben sich nach Haus'.

Allenthalben in diesen Tagen
hört man die Leute sagen:
„Das Frühlingsfest in diesem Jahr
war wirklich wunderbar.“

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Ein paar Gedanken zum Frühjahr  

von Heinz Porath
im Mai 2007


Ein Frühlingsgedicht
gibt es heute nicht.
Dafür will ich es wagen,
über das Frühjahr
ein paar Gedanken vorzutragen.

Das Frühjahr,
und daran ist bestimmt viel Wahres,
das Frühjahr ist vergleichsweise
die Jugendzeit eines Jahres.

So wie der Jüngling strotzt vor Kraft,
nimmt die Natur in sich auf
einen geheimnisvollen Saft.
Der läßt wachsen, gedeihen und blühen auch
Blumen, Bäume, Gräser und den Strauch.

Auch in der Tierwelt
hat sich Nachwuchs eingestellt.
- Beim Hirsch das Kalb,
- beim Reh heißt Kitz, das Kleine,
- Frischlinge sind die Jungen der Wildschweine.

- Beim Federvieh in den Gelegen
strecken sich viele kleine Schnäbel
dem Futter entgegen.

Zum Glück fällt mir ein,
gerade noch eben,
- beim Osterhasen hat es einen ganzen Wurf
Nachwuchs gegeben.


Auch der Bauer wird genannt,
der die Pferde oder den Trecker
für die Feldbestellung anspannt.

Der Landmann wird nicht vergessen,
der schon im Frühjahr sorgt
für das nächste Jahr zum Essen.

Vieles wird bewundert in dieser Zeit.
Die ersten Blumen, die blühn,
finden wir besonders schön.
Das junge Laub der Bäume,
nie war es so grün.

Selbst die Luft
ist erfüllt von besonderem Duft.

Früher tobten oft Frühjahrsstürme
über das Land,
von deren Unwesen
kann man heute noch lesen.

In unserem Jahr 2007
sind wir zum Glück von großen Unwettern
verschont geblieben.

Es wird viel davon gesprochen,
von den holden Frühlingsgefühlen
hehr und rein.
Bei unsereins stellt sich wohl mehr
nur noch die Frühjahrsmüdigkeit ein.

Das war's!
Das sollten mal ein paar Gedanken
zum Frühjahr gewesen sein.

zum Frühjahr
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